Unsere Vereinsphilosophie
Unsere Vereinsphilosophie beruht auf persönlichem Kontakt zu den Menschen (sowohl zu unseren Partnern vor Ort, als auch zu den Behinderten selbst). Dadurch wollen wir gewährleisten, dass die Hilfsgüter auch denjenigen zu Gute kommen, für die sie bestimmt sind. Da wir bei jeder Reise nur eine begrenzte Anzahl an Hilfsmitteln zur Verfügung haben, ist es uns wichtig, genau darauf zu achten, dass diese denjenigen Menschen zur Verfügung gestellt werden, die sie dringend benötigen (um etwa eine Schule besuchen zu können).
Wir legen großen Wert darauf die Kultur der jeweiligen Region und die Bedürfnisse der auf Hilfe angewiesenen Menschen zu verstehen. Dies sowie der persönliche Kontakt sind Voraussetzung für eine auf gegenseitigem Vertrauen aufbauende Zusammenarbeit. Nur so können wir unser Konzept in die Realität umsetzen: Wir wollen die Menschen „nur" unterstützen und ihnen nicht unsere westlich geprägten Vorstellungen aufzwingen. Für eine transparente und verantwortungsvolle Arbeitsweise ist zudem wichtig, dass unsere Partner die menschlichen Grundrechte zu jeder Zeit einhalten.
Zielsetzungen
Es ist unser Bestreben, Behinderteneinrichtungen und Einrichtungen für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, zu unterstützen sowie dafür Sorge zu tragen, dass schwerstbehinderte Menschen in den betreffenden Regionen nicht in das Abseits der Gesellschaft gedrängt werden. Unser oberstes Ziel ist deren Rehabilitation durcheine Grundversorgung mit Hilfsmitteln.

Insbesondere geht es uns darum, Behinderten die Möglichkeit zu geben, am gesellschaftlichen Alltag und am Schul- bzw. Arbeitsleben teilnehmen zu können und so ihre Gleichstellung und Selbstbestimmung zu fördern. Ein weiteres Ziel ist es, durch Schulprojekte und Vorträge hier in Deutschland gerade junge Menschen dazu zu motivieren, sich aktiv für die Probleme anderer stark zu machen und somit für eine bessere Welt einzustehen.
Umsetzung der Ziele
Um unsere Ziele umzusetzen, sammeln wir Rollstühle, Gehhilfen und andere medizinische Hilfsmittel, die nicht mehr benötigt werden. Wir setzen dabei an dem Missstand an, dass in Deutschland gebrauchtes Hilfsmaterial, das oft noch in einwandfreiem Zustand ist, leider häufig ausrangiert und entsorgt wird. Die Spenden erhalten wir vorwiegend von Altenheimen, Krankenhäusern, Reha Firmen und vor allem Privatpersonen.
In regelmäßigen Abständen plant das Team von Rollis für Afrika e.V. die Versendung eines Frachtcontainers voll beladen mit Hilfsmitteln, die dann von unseren aktiven Mitgliedern während der Projektreisen im Senegal verteilt werden. Außerdem versuchen wir sicherzustellen, dass die gespendeten Hilfsmittel intakt bleiben und langfristig optimal zum Einsatz kommen. Aus diesem Grund besuchen wir diejenigen, denen wir bereits durch eine Sachspende helfen konnten, regelmäßig wieder. Das dient zusätzlich dem Zweck, zu gewährleisten, dass unsere Entwicklungsarbeit nachhaltig wirkt und eine langfristig bessere soziale Integration und medizinische Versorgung garantiert.
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